1. März 2026

Erneut ist das Eldorado der Lügen eröffnet. Habe zur Sicherheit in meinen älteren Tagebuchaufzeichnungen nachgeblättert. Danach begann der von Israel losgetretene letzte Krieg gegen den Iran am Freitag, dem 13. Juni 2025, und dauerte genau 12 Tage. An deren Ende stand Israel durch massiven iranischen Raketenbeschuss am Rande einer katastrophalen Niederlage. Ich brauchte vor einem Jahr tagelang, um aus den Lügenmeldungen ein einigermaßen zutreffendes Bild rekonstruieren zu können.

Persien (2): Deswegen bin ich vorsichtig, wie die Lage am Tag 2 des neuerlichen Krieges aussehen mag. Sicher erscheint mir nur, dass der Iran tatsächlich das Feuer auf israelische Ziele eröffnet hat. Ob er daneben auch, wie die West-Medien behaupten, gestern bereits die Golfstaaten angriff, erscheint mir eher eine Zweckmeldung zu sein, hinter der in Wirklichkeit Angriffe auf dortige US-Militärstützpunkte stecken mögen.

Persien (3): Ob es wirklich so ist, wie Israels Führer Netanyahu triumphierend feststellt, dass man das iranische Oberhaupt Ali Khamenei getötet habe, mag sein wie es will, es zeigt, dass man vor keinem Tabu zurückschreckt, einen Staatsführer gezielt zu töten. Die Annahme, dass die Perser diesen Mord dankbar begrüßen werden, in reine Hybris. Mich würde es nicht wundern, wenn man sich in Teheran mehr als nur Gedanken macht, an Trump oder Netanyahu Rache zu üben.

Wie lächerlich wirken angesichts dieser Ereignisse, die Aufgeregtheiten in D., die rund um die Wahl in BaWü abgesondert werden. Wen interessiert das eigentlich, ob dort nach einer grün-schwarzen Koalition die nächste schwarz-grün werden wird, oder es doch grün-schwarz bleibt. Klar ist nur, es sind immer noch nicht genügend viele Arbeitsplätze vernichtet worden, um die Leute zur Vernunft zu bringen. Da ist noch Platz nach oben bzw. unten — je nach Standpunkt.

28. Februar 2026

Man wird sich das Datum merken müssen: Heute Nacht führten israelische Streitkräfte einen sog. Präventivschlag gegen den Iran. Im Klartext: Sie bombardierten fünf Städte einschließlich der Hauptstadt Teheran. Dies geschah mit ausdrücklicher US-Unterstützung. Ohne Prophetie wird man annehmen dürfen, dass dieser Angriff nicht ohne Antwort bleiben wird. Sie wird in erster Linie Israel treffen. Das einschlägige Geschrei wird dann wieder ertönen, so wie vor Jahresfrist.

Nahost (2): Interessant fand ich heute Morgen, die ersten Reaktionen der Leserschaft von Apollo News. Es überwiegen die Stimmen, die ihre Freude über den Angriff zum Ausdruck bringen. Damit nicht genug: Meinungen, die zur Mäßigung aufrufen, werden der Befürwortung des Mullah-Regimes in Teheran bezichtigt. Man kann jetzt die Uhr danach stellen, wann die harten Antisemiten, die sich durch das Geschehen in ihren Ansichten bestätigt fühlen, dies öffentlich zum Ausdruck bringen. Es wird der islamische Pöbel auf unsern Straßen sein, der in Kürze das Wort ergreift und Taten folgen lässt.

27. Februar 2026

Die Meldungen von der Ostfront waren jetzt wochenlang dürftig. Nun berichtet der Wertewesten von zwei sensationell aufgemachten Siegen der Ukrainer. Zum einen handelt es sich um eine sog. Offensive, welche den Russen eine schwere Niederlage beigebracht habe. Zum andern geht es um das Abschalten Russlands von Star Link. Zu beiden gefeierten Siegen bleiben Fragezeichen.

Ostfront (2): Der Vorstoß ukrainischer Kräfte scheint mir zutreffend. Bleibt die Frage, mit welchen Verlusten er erkauft wurde. Bleibt die zweite Frage, warum das zentimeterweise Vorrücken der Russen an fast allen anderen Stellen der Front stattfinden konnte. Das Ganze erinnert fatal an die gepriesene ukrainische Sommeroffensive 2023 und an den Vorstoß Richtung Kursk im August 2024. Beide Angriffsaktionen fügten dem Angreifer schlimme Verluste zu und zudem Geländegewinne, die kaum über den Tag hinaus reichten.

Ostfront (3): Das Ausschalten Russland aus dem Star-Link-System kann nur auf einer Weisung des Eigentümers beruhen. Das ist bekanntlich Elon Musk. Ihm müsste klar sein, dass Russland sich befugt sieht, auf derartige Aktionen gegen den Veranlasser mit kriegerischen Mitteln vorzugehen. Wir werden also noch davon hören. Oder auch nicht, falls es nämlich stimmt, was der russische stellvertretende Verteidigungsminister vorgestern dazu sagte: Das Abschalten bedeute für die russische Kriegführung keine Beeinträchtigung.

Ostfront (4): Der innereuropäische Konflikt um den Ukraine-Krieg spitzt sich zu. Will man wirklich die Ungarn zu feindlichen Ausländern promovieren? Dass Orbán Truppen zusammenziehen lässt, zeigt, dass Feuer unterm Dach ist. Allerdings befindet er sich zudem mitten in einer Wahlschlacht mit unsicherem Ausgang.

Entgegen meinem festen Vorsatz, mich nicht um die Affäre Epstein zu kümmern, bin ich angesichts der Flut der Meldungen doch ins Grübeln gekommen. Es ist weniger die unappetitliche Kinder-Bordell-Geschichte, die mich beschäftigt, denn die ist, so schlimm sie auch sein mag, für die Galerie. Der eigentliche Skandal ist der hinter den Kulissen. Es schälen sich Konturen heraus, die das Unglaubliche der Tätigkeit dieses Mann nunmehr erahnen lassen. Das Einfalltor in das ganze Epstein-Desaster ergibt sich aus seinen Mitgliedschaften, zum Beispiel WEF, Bilderberg, Council on Foreign Relations, Trilaterale Kommission. Habe ich wen vergessen? Die Mitgliedschaften dieses Nobody bedeuteten, ihn muss jemand dort hineingeholt haben. Ich tippe in aller Bescheidenheit auf David Rockefeller oder einen seiner Spannemänner. Für sie war der Mann nützlich, weil er sich nützlich machte. Vielleicht weil er zudem deren perverse Ambitionen beförderte. Einer musste es schließlich tun, wie es immer so schön heißt.

Epstein (2): Es mag sein, dass er daneben seine eigene Suppe kochte – dann nämlich, als er erkannt hatte, was für trübe Nummern die Reichen und Mächtigen doch in der geilen Wirklichkeit waren. Dann waren seine Frischfleisch-Lieferungen das, was man beim Geheimdienst ein Kompromat nennt – eine Erkenntnis also, mit der man den anderen auf Gedeih und Verderb an der Leine führen kann.

Epstein (3): Unterstellt man einen Moment lang das Vorherstehende als zutreffend, wird auf einen Schlag deutlich, warum die Betroffenen jetzt alles in ihrer Macht tun, vom wahren Geschehen abzulenken. Wundern tut dann auch nicht mehr, warum der Mann in den Nuller Jahren sich aus seinem Tun freikaufen konnte, und als die Wogen dann hoch und immer höher schwappten, dass er 2019 sterben musste. Das mussten vor ihm auch andere aus wahrhaft weniger gravierenden Gründen schon.

Epstein (4), vorerst vorletzte Bemerkung: Die Leute, die man jetzt zu Rücktritten aller Art zwingt, sind lediglich weitere Watschenmänner, wenn man als richtig unterstellt, dass dies ein Club von größenwahnsinnigen Möchtegern-Weltbeherrschern ist. Je hochrangiger die jetzt geschassten, desto fester werden die wahren Hanseln zusammenrücken. Es sei denn, einer von denen hat das Erbe des Epstein-Wissens an sich bringen können.

Epstein (5): PS. Was macht eigentlich Billy G.? Zumindest seine Zuwendungsempfänger in den Qualitätsmedien schweigen eisern.

Epstein (6): Spätestens in fünf, sechs Wochen hat sich die Meute ausgetobt, und die Herren können wieder zu ihrem Tagesgeschäft nebst attachierten Lustbarkeiten übergehen.

26. Februar 2026

Ich habe nichts gegen Polen, doch als Flug-Mitreisende finde ich sie lästig, da sie sich, sobald die Anschnallzeichen erloschen sind, in maschinen-übergreifende Gesprächsgruppen zusammenfinden. Was das Thema ihres den Fluglärm übertönenden Gedankenaustausches ist, kann ich natürlich nicht beurteilen. Auffällig erscheint es mir, dass derselbe durch hastiges Hin- und Herrennen erst möglich zu sein scheint, unterstützt von lautstarkem Öffnen und Schließen der Gepäckfächer.

Flugreise (2): Gegen bessere Einsicht habe ich mich überreden lassen, eine in Berlin startende Maschine von RyanAir zu nutzen. Von der üblichen Inneneinrichtung der Passagierflugzeuge ist nichts mehr da. Mich wundert, dass man seinen Stuhl nicht mitbringen muss.

25. Februar 2026

Auf einmal ist es doch nicht strafbar, den Fritz als Pinocchio zu bezeichnen. Die Staatsanwaltschaft von Heilbronn stellt das Ermittlungsverfahren ein. Da hat jemand einen Wink gegeben, dass man in der heißen Phase des Wahlkampfs in BaWü diese Debatte partout nicht gebrauchen kann. Damit ist die Sache vom Tisch? Nein, durchaus nicht. An dem rechtswidrigen Eindringen bei dem angeblichen Bösewicht war eine Vielzahl von Amts-Personen beteiligt, darunter auch ein deutscher Richter, der den Durchsuchungs-Beschluss unterschrieben hat. Einfach so! Sie alle haben sich nach meiner festen Rechtsüberzeugung strafbar gemacht (Hausfriedensbruch, Verfolgung Unschuldiger, Rechtsbeugung, Amtsanmaßung). Und sie müssen für ihr Tun bestraft werden.

24, Februar 2026

Um Persien herum zieht der Don eine gewaltige Streitmacht zusammen. Ernst zu nehmende Leute rätseln, warum er das tut und kommen dabei zu Erklärungen, die hierzulande nicht zu wiederholen sind. So halte ich mich an ein Interview, dass der konservative Star-Journalist Tucker Carlson mit dem US-Botschafter in Jerusalem führte. Der meinte sinngemäß, es komme darauf an, die israelische Vormacht in Nahost sicherzustellen. Dass Carlson als Feindperson in Jerusalem festgenommen wurde, lässt vermuten, dass man dortzulande solche Botschaften — zumindest, wenn sie laut ausgesprochen werden — nicht gerne hört.

Don (2): Die Gras-wachs-Hörer mutmaßen, dass dem Präsidenten die Zeit für seine außenpolitischen Eskapaden davonlaufe, weil im Herbst ein Dem-dominierter Kongress drohe. Wenn es so kommt, muss sich niemand wundern, denn Trump hatte seinen Wahlsieg mit innenpolitischen Themen errungen. Ob er seine Versprechungen auch nur ansatzweise einlösen kann, ist in der Draufsicht nur schwer zu bewerten, da man von den weltweiten Bocksprüngen immerzu abgelenkt wird.

Wie mickrig sieht die Welt dagegen hierzulande aus. Ein Kanzler, den man bei Strafe nicht mit Pinocchio vergleichen darf, und ein Gebührensender, der ungestraft fälschen und lügen darf. Da mir die Täterinnen beim ZDF infolge meiner strikten Gaff-Abstinenz allesamt nichts sagen, muss ich mich auf Meldungen aus dem Off verlassen. Es sei dortselbst ein Relotius-Effekt eingetreten.

23. Februar 2026

Der Krieg: Dass der in der Ukraine jetzt länger dauere als der Zweite Weltkrieg, verdanken wir, wenn die Medien zuverlässig berichtet haben sollten, einer Einschätzung von Fritz dem Kanzler. Na gut, 1939-45 muss er nicht wissen.

Krieg (2): Was den Beginn des Einmarsches in der Ukraine anlangt, gehen die Meinungen auseinander. Während die einen den 22. Februar 2022 annehmen, sprechen die anderen vom 24. Februar. Kann mich in diesem mir ärgerlichen Fall nicht auf meine eigenen Aufzeichnungen stützen, weil ich exakt in jener Woche einen Aufmerksamkeits-Totalausfall infolge einer Vireninfektion mit anschließender bakterieller Lungenentzündung hatte. Die Einzelheiten dessen habe ich dann, so gut es eben ging, in den ersten Märztagen notiert. Ich habe, das allerdings war mir ziemlich schnell klar, ein historisches Ereignis in meinem Bett fiebernd verdämmert.

Gestern rief ich bei Computer-Fachleuten ein großes Hallo hervor, als festgestellt wurde, dass mein Arbeitsrechner, mit dem ich nicht in der Lage bin, genau diese Sudelbuch-Aufzeichnung herzustellen, acht Jahre alt ist. Sie staunten den Rechner und mich an, als wären sie auf jemanden gestoßen, der mit Hammer und Meißel Keilschrift produziert. Fazit des Palavers: Ein neuer Rechner muss her. Mir graut davor, mich erneut in irgendwelchen Neuerungs-Schnickschnack hineinfinden zu müssen. Es steht massive Zeitverschwendung ins Haus. Das ist es, was mich am meisten zurückschrecken lässt.

Alt (2): Acht Jahre sind also alt — jedenfalls im Leben eines Computers. Besser lässt sich die Wegwerfgesellschaft kaum beschreiben. Andererseits ist es nicht ohne Witz, dass die Masse der Bücher in meiner Bibliothek älter als acht Jahre ist. Zuzugeben ist allerdings, dass etliche von ihnen nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit sind, aber verstehen tue ich die meisten von ihnen dennoch. Auch finde ich in ihnen Dinge und Meinungen, von denen die Computer-Welt nicht einmal zu träumen wagt.

21. Februar 2026

Fritz forever: Tosend war der Applaus, langanhaltend, überwätigend und, wie man wohl hoffte, Medraula (die Menschen draußen im Lande) ansteckend, denn Fritz der Kanzler hatte die Formel des Neuen Tausendjährigen Reiches verkündet: Wir und die Sozen auf ewig, da können die Ränder stänkern, wie sie wollen.

Fritz (2): Und sonst so? Und nichts. Das heißt: nicht ganz, sondern weiter wie gehabt.

Fritz (3): Was soll denn der Wähler zu alledem sagen? Der wer? Ich bitte Sie.

Fritz (4): Aus den Leserbriefen der Zellerzeitung von heute Nacht: „Dieses absonderliche Geschwurbel von Merz würde keine KI hinkriegen“. — Weiß nicht genau, was es letztlich bedeutet, wenn ich mich pflichtschuldigst distanziere.

20. Februar 2026

Wenn ein Mann eine Frau erstmals mit großem Aufwand bekocht, so wolle er, sagt man, dieseselbe bezirzen. Wenn diese dann allerdings bei Tisch über Ernährungsgrundätze doziert, kann man man ohne Umschweige folgern, dass das Vorhaben misslungen sei. Es ist nämlich der Mann, der unverzüglich Abstand nimmt. Er denkt heimlich: Sollte ich ihr näher rücken, wird sie wohl über Brust- und Darmkrebs reden.

Wenn heute im Schwäbischen der Parteitag der Christunion ausbricht, soll nach der Ansage des Vorsitzers jeglich Unionsfreund sich des Alkohols enthalten. Da Verbote ein Spiegelbild unerwünschter Sitten sind, kann sich jeder einen Reim darauf machen, was in diesen Kreisen sonst üblich ist. Diese simple Weisheit kam mir zu Bewusstsein, als ich vor Jahrzehnten eine Seminararbeit über das Bergrecht im Herzogtum Jülich, Berg und Ravensburg schrieb, wo streng bestraft wurde, wenn Bergleute ihrer Notdurft im Altarraum der Kirche freien Lauf ließen. Nun ist von den heutigen Partei-Christen ein solches Fehlverhaten nicht zu erwarten, doch irgendwas muss hinter dem Alk-Verbot stecken. Vielleicht soll ihnen verwehrt werden, dass sie sich die Führerin i.R. schön trinken. Das wäre eine harmlose Variante. Schlimmer wäre es wohl, wenn verdeckt werden soll, dass die Partei-Bonzen Nichtskönner sind, die nicht einmal beherrschen, sich mit Anstand zu betrinken.

19. Februar 2026

Die Luxembourg Times gehörte bislang nicht zu den Objekten meiner Nachrichtensucht. War sicher ein Fehler, denn so entging es mir, dass der Großherzogsnachfolger seit vergangenem Jahr der Großherzog ist. Auch dass der Mann verheiratet ist, und dass Mette-Marit, die angeheiratete Skandalnudel aus dem norwegischen Königshaus das ehestiftende Begängnis in einer Mail an den Sex-Skandalisten Epstein boring (also langweilig) fand (https://www.luxtimes.lu/luxembourg/epstein-files-norwegian-princess-calls-luxembourg-royal-wedding-boring/128067617.html).

Luxemburg (2): Ein wenig weitergeblättert, in dieser Luxemburgischen Nachrichtenquelle und schon muss ich lesen, dass Epstein beim in Luxemburg praktizierenden Zweig der Rothschilds, pardon: de Rothschilds, den Finanzberater gab, als es darum ging, ein prominentes weibliches Mitglied dieses Clans, zugleich Vorstand einer Bank, bei der Verdeckung illegaler Groß-Geschäfte zu unterstützen. Nutze allerdings nichts, es kam die Luxemburger Finanzpolizei und durchsuchte alle möglichen Liegenschaften.

Luxemburg (3): Nur gut, dass unsere Hass-Aufsicht die Luxembourg Times nicht liest, sonst hätte man sicher ein Fass aufgemacht und die ohnehin an der Grenze herumlungernde Bundespolizei zum Eingreifen veranlasst, weil Hoheit nebst Frau an deren Hochzeitstag das jubelnde Volk mit dem xxx-Gruß – Sie wissen schon, mit welchem – bedacht haben. Beweisfoto aus der LT anbei:

Derweil in D: Das ZDF wurde dabei ertappt, in wüster Form am Wochenende Bildmaterial zu den Nachrichten gefälscht zu haben. Versehen oder Absicht? Die Frage kann kaum ernst gemeint sein.

Fernsehen in D (2): Doktor Voigt wird dabei erwischt, Fernsehratstantiemen beim MDR kassiert zu haben, obwohl er an den Sitzungen gar nicht teilnahm. Vielleicht war er ja in Gedanken dabei. So jedenfalls deute ich die Einlassungen der Staatskanzlei in Erfurt. Es geht, so Nius, um schlappe 18.000 Euronen.

Und schließlich übern Teich: Vice Vance nimmt gestern auf FoxNews Stellung zu Europa und der Reise von Rubio: Nein, da sei keine Rivalität zum Außenminister, der sich im übrigen vorbildlich geäußert habe, Er wiederholt: Europa ruiniere sich selbst, woran den Trumpisten nicht gelegen sei. Nein, mit meinen Mutmaßungen von gestern hat das nichts zu tun. Vance gehört nicht zu meinen Lesern (soweit ich weiß).

Übern Teich (2): Derweil beginnen Gouverneure der Dems eine eigenständige Außenpolitik, um Trump zu konterkarieren: Der gegelte Mann aus California reist zu Fritz dem Kanzler, und andere treten der WHO bei, aus der die Union gerade ausgetreten war. Mal sehen, wie ernst das gemeint ist, wenn’s ans zahlen geht.

18. Februar 2026

Nachdenken über die US-Botschaft am Wohenende in München: Außenminister Rubio gab dort den Wir-sind-doch-eine-große-Familie–Verkünder. Man solle sich drauf besinnen und einen neuen Anfang wagen, der dem Tun seit 500 Jahren ähnele, die Welt dank eigener Überlegenheit zu beherrschen. Das ist — wenn man alles Geschnörkel der Marke Ich-bin-einer von-euch — beseite lässt, eine knallharte Unterwerfungs-Ansage.

Rubio (2): Man muss diesen Auftritt im Zusammenhang mit seiner anschließenden Reise nach Ungarn und in die Slowakei sehen. Dort sitzen die beiden Regierungen mit den besten Beziehungen nach Russland. Und nur dort. Die Botschaft ist deutlich: Uns stört das nicht, macht weiter. Unausgesprochen: das, was die EU sprengen wird, ist uns recht. — Dem dient auch das Ignorieren der Polen, die in ihrem eitlen Stolz gekränkt worden sind, Amerikas beste Freunde zu sein.

Rubio (3): Seine Entsendung war nach der Kampfansage von Vize Vance im Vorjahr in München eine Geste des Don an seine beiden Nachfolge-Konkurrenten: Zeigt selbst, wer der Bessere ist. Ich kann nicht behaupten, dass mir der Auftritt von Rubio besser gefallen hätte. Doch auf mich kommt es nicht an.

17. Februar 2026

Massenentlassungen sind das Rezept, was den Industriegiganten in D als alleiniges Heilmittel einfällt. Jetzt sind es erneut VW und BASF, die damit nicht mehr hinter dem Berg halten. Für die Betroffenen ist das bitter. Treffen tut es vor allem die Arbeitnehmer 45+, die Jüngeren gehen von selbst. Sie haben, wenn sie nicht örtlich gebunden sind, keioe Mühe, etwas Adäquates zu finden. Wie sich dieser Kahlschlag auf das Wahlverhalten auswirkt, ist völlig unklar.

Massenentlassungen (2): Fritz & Co reagieren mit Appellen an ein patriotisches Wirtschaften. Das ist eine weitere Lüge, wenn zugleich die Bedingungen des Standorts durch weiteren Klimablödsinn verschärft werden. Die Giganten hätten die Macht, Nein zu sagen, aber sie fliehen lieber ins Ausland. Dir BASF soll angeblich die Verwaltung nach Kuala Lumpur verlegen. Das liegt nicht eben nebenan. Falls es stimmt, hat man dortzulande (in Malaysia) jedenfalls keinen Ärger mehr mit dem Arbeitsrecht. Und es zeigt noch ein Zweites: Verwaltungs-Angestellte, die effizient ihren Dienst verrichten, findet man fast überall. Bei denen, die tatsächlich die Produkte herstellen, sieht es wohl anders aus.

Massenentlassungen (3): Der Chef des Autokonzerns Stellantis spricht es offen aus: Die E-Spielzeuge waren ein Irrweg, wir werden zum Verbrenner zurückkehren. Jetzt müsste das entscheidende Und-deshalb folgen, nämlich: Wir zwingen die EU auf Linie, oder wir räumen sie ab. Ich traue den Franzosen das zu — und den Italienern auch.

16. Februar 2026

Morgendlicher Blick aus dem Fenster offenbart: es ist alles wieder weiß. Nein, der Winter ist immer noch da, und die Gasreserven schmelzen dahin. Die Medien betreiben die übliche Ablenkfütterung. Sie melden, was alles Großartiges auf der gestern zu Ende gegangenen Münchener Sicherheitskonferenz gewesen ist, nein falsch, wer dort gewesen ist. Und was geschah? Nichts.Der kleine Mann aus Kiew erhielt einen Orden für Widerstand.

Winter (2): Es war gestern schon bitterkalt. Ich schmecke das Wort auf der Zunge ab. Ich vermute, niemand kann mir erklären, wo das hekommt, dieses bitterkalt. Das Volk, das deutsch spricht, wird es erfunden haben. Es zeigt, was das Volk von Kälte hält. Das treffend auszudrücken, wurden gelehrte Männer nicht benötigt. Die Volkssprache bahnt sich, ohne lange zu überlegen, ihren Weg. Ein wundersamer und wunderbarer Vorgang.

Heute Nacht das ferige Manuskript des neuen Buches an den Verlag abgesandt. Ich tippe auf Absenden und habe hinterher Mühe vom Schreibtisch aufzustehen. Ich habe das Gefühl plötzlich bleischwer zu sein, dabei sollte ich das Gegenteil sein: federleicht.

15. Februar 2025

In der jetzt vergangenen Woche hat Trump die gesamte, auf präsidentiellen Erlassen beruhende sog. Klima-Gesetzgebung durch einen Federstrich aufgehoben. Er sprach hierzu in der für ihn gewohnt bescheidenen Art von der größten Deregulierung seit dem Bestehen der USA. Selbstredend hat er durch diesen Kahlschlag das Gezeter aller ausgelöst, die in den vergangenen Jahren durch den Klimaschwindel gut verdient haben.

Klima (2): Bei uns zulande versucht Mainstream, die amerikanische Revolution im Denken und Wirtschaften, so gut es geht, zu verschweigen. Ich nehme an, dass Jahre vergehen werden, bis auch hier aggressive Fragen an die Politik gestellt werden. Bis das geschieht, so hofft die Kaste, werde es in den USA die nächste Wende hin zum Gewohnten geben.

Klima (3) der Panikmache: Der Präsident des BND, Martin Jäger, war mir bislang nicht aufgefallen. Jetzt lese ich bei einem CDU-Freak namens Klaus Kelle, der hierbei ein gutes Gefühl hat (https://denken-erwuenscht.com/der-bnd-ist-russlands-spielchen-leid/), dass der Ex-Diplomat sich auf der heurigen Münchener Sicherheitskonferenz geäußert habe, Deutschland müsse angesichts von hybriden Angriffen des bösen Wlad  auf Deutschland (allein 321 Sabotagefälle im Jahre 2025) „operationeller“ werden. Der BND in Deutschland in der Sabotageabwehr? Da muss mir was entgangen sein. Auch das Wort „operationell“, was sich offenbar in „operationeller“ steigern lässt, ist mir ganz und gar neu. Auch frage ich mich, wo die Zahl 321 her ist. D.h., nein, das frage ich mich nicht: da hat einer 3-2-1 auf die Tastatur getippt. Passt. Merkt sowieso kein Mensch.

14. Februar 2026

Dass die heutigen totalitären Mainstreamer und Antifa-Halunken in gerader Linie von den Nationalsozialisten geistig abstammen, ist als Feststellung kaum noch originell zu nennen. Und doch freut es mich, wenn ab und an unmissverständliche Belege ans Licht kommen, wie der unten folgende, der über das Schlagwort von Hass und Hetze Auskunft gibt. Ich wurde über Umwege durch die Webseite philosophia perennis von David Berger aufmerksam und habe mich der Mühe unterzogen, die genannte Quelle zu befragen. Es handelt sich um die Tageszeitung Der Gemeinnützige – Neue Hohenlimburger Zeitung | Hohenlimburger Stadtanzeiger – vom 28.12.1939, S. 3.

Hass und Hetze (2): Wer über den Ukraine-Konflikt anhand belegbarer Fakten spricht, wird in der EU wg. Meinungsverbrechen, vulgo: Hass und Hetze, verfolgt. So der Schweizer Obrist a.D. Jacques Baud, dem man, da er in Brüssel wohnt, ein Bewegungsverbot und eine Totalenteignung verpasst hat. Wer ist eigentlich „man“, und wer genau exekutiert das? Ich will es wissen, personengenau. Ich nehme an, an den „Maßnahmen“ sind mindestens dreihundert Personen irgendwelcher Apparate persönlich beteiligt. Zum Beispiel Außenminister Johann Wadephul. Gut finde ich die einschlägigen Angaben aus dem deutschen AA: Die Sache sei so, weil sie so sei.

13. Februar 2026

Versuche frühmorgens einen Bericht der Nachrichtenagentur Reuters über die Funktionsweise der russischen Hyperschallwaffe Oereschnik (Haselnussstrauch) zu verstehen. Klar scheint nur, dass weit vor dem Ziel ein Zwischenglied (im Amerikanischen: der Bus) die Transportrakete verlässt und vermutlicch autonom weiterfliegt. Der Bus enthält bis zu 6 Gefechtsköpfe, die wiederum vom Bus abgesprengt werden und allein ins Ziel fliegen. Nach wie vor rätselt der Wertewesten, ob sowohl Bus wie auch Gefechtsköpfe im Zielanflug beeinflussbar sind, oder ob sie den einmal von der Rakete mitgegebenen Weg weiterverfolgen müssen. Die Experten streiten, was wohl für eine potentielle Abwehrmaßnahme die günstigere Variante wäre. Das ist nicht frei von Komik, da die Oreschnik-Waffe durch die konkurrenzlose Geschwindigkeit für jegliche Abwehrvorbereitungen unzugänglich erscheint. Bislang haben wir zwei sog. Versuchseinsätze ohne Sprengstoffe in den Gefechtsköpfen erlebt, die allein aufgrund ihrer Einschlagsenergie schreckliche Schäden verursacht haben – einen im vergangenen Herbst in der Waffenschmiede von Dnjepropetowsk und einen gegen einen Luftwaffenstützpunkt in der Nähe von Lemberg.

12. Februar 2026

Teile und herrsche: Man hält sich seine Nachfolger vom Hals, indem man mehrere benennt und miteinander konkurrieren lässt. Dieses Schauspiel können wir derzeit in den USA betrachten, wo der Don die Herren Vance und Rubio um seine Gunst ringen lässt. Rubio, der Außenminister, ist derzeit pressemäßig vorne. Ich vermute indessen, dass Vance sich bei den derzeitigen außenpolitischen Kapriolen des Don absichtlich raushält, denn er vermutet mit gutem Grund, dass diese in die Hose gehen könnten.

Sündenbock (2): Die Mainstream-Medien übertreffen sich gegenseitig mit Hinweisen, dass der böse Putin das ganze Epstein-Ungemach eingerührt hat. Hierfür gibt es wie gewohnt keinen Beleg, und die Fakten, soweit man sie bislang kennt, sprechen fürs Gegenteil, wonach sich nämlich der jetzt tote Tausendsassa mit dem aufsteigenden Stern Selenskyj gemein zu machen suchte. Letzteres, nebst der plötzlichen Liebe zur Ukraine, wäre nicht unplausibel, wenn man unterstellt, dass Epstein ein Agent der Rothschilds war. Zumindest hat er dies in einigen wenigen Email-Botschaften selbst so ins Spiel gebracht. — Jetzt kann man in Ruhe abwarten, was die zahlreichen Pros und Cons in Sachen Judentum aus diesem Rothschild-Brei destillieren werden.

11. Februar 2026

Man denkt immer, dass den Klima-Lügnern nichts Neues mehr einfällt. Falsch gedacht. Jetzt haben sie erfunden, dass der Winter, den wir derzeit erleben und den unser indischer Guru als der Vergangenheit angehörig ausgerechnet hatte, nun doch eintrat, weil wir unsere CO2-Sparziele erfüllt hatten. Deswegen, so vernahm ich, staunend, dass mir der Mund offenstehen blieb, wurde die Erderwärmung gestoppt, und der Winter kam zurück. Das leuchtet sogar mir ein.

10. Februar 2026

Nein, ich muss zu der Epstein-Sache keine Meinung haben. Es genügt, dass der Mann angeblich Dutzende Konten bei der Deutshen Bank unterhielt. Ich frage mich, wie man das rein praktish macht?

Epstein (2): Wenn man den Namen auf Jiddisch ausspricht (Eppschtein), dann ist man, so lerne ich, ein Antisemit. Nun sieht allerddings niemand, der den Namen auf dieser Webseite liest, ob ich ihn politisch korrekt Eps-tiehn ausspreche. Das ist ein Problem, denn ich möchte auf keinen Fall unkorrekt sein. Und auf keinen Fall darf ich mich amüsieren.

Epstein (3): Toll ist es, was die KI zu leisten vermag. Sie produziert Bilder und Meldungen, die einen vorsichtigen Beurteiler wie mich veranlassen, alles für möglichen Schwindel zu halten. Es könnte zumindest sein oder auch nicht. Dieses Problem ist viel grundlegender, als es im Moment erscheinen mag. Wir steuern auf Zeiten zu, wo niemand mehr den eigenen Augen traut. Das ist ein gruseliger Gedanke.

9. Februar 2026

Lob der Charakterlosigkeit: Vor noch nicht zu langer Zeit war sich Mainstream der Brandmauer gewiss. Doch vor genau einem Jahr bedurfte es eines Anrufs (ich vermute in Gütersloh), um den Leiter der Münchener Sicherheitskonferenz in die Wüste zu schicken. Der nahm an Ort und Stelle tränenreich Abschied von der Gemeinde der Kriegsfreunde und wurde ruckzuck durch seinen Vorgänger ersetzt. Der lud nun in der vergangenen Woche 3 Abgeordnete der AfD zum Treffen ein. Mainstream hält den Atem an. Gut, das Einknicken war zu erwarten. Das einzige, was ich mich frage, ist, ob es noch eines weiteren Anrufs aus DC bedurfte, oder ob es die deutsche Waffenlobby selbst war, die gegenüber dem Kolonialherrn good will zeigen wollte.

In dem Buch The Rockefeller File von Gary Allen aus dem Jahre 1976 über den Rockefeller-Clan wird geschildert, wie aus Sicht des Autors der Zusammenhang zwischen der Gründung der Rockefeller-Stiftungen und der gleichzeitigen Einführung der Einkommensteuer war. Es war der Wille, sich um die Steuer zu drücken. Wie heute,

In Washington DC wechselt das Personal der Washington Post im allergrößten Stil. Eigentümer Bezos ist der Meinung, dass der Rückgang des renommierten Blatts auf dem Umstand beruhe, dass dieses Dinge produziere, die normale Leute nicht wissen wollen. Fazit: die Führung und 300 von 800 Journalisten flogen raus, darunter auch die Nahost- und die Ukraine-Korrespondenten.

7. Februar 2026

Na sowas, Da hat doch der Verband der Mittelstandsunternehmer an Fritz den Kanzler einen Brief geschrieben, denn die Mittelständler, so der Vorsitzer, sind von Fritz und seiner Politik enttäuscht, wo sie sich davon doch so viel verprochen hatten. Das ist typisch Verbandsgeschnösel, bloß keine klare Aussage. Die hätte lauten müssen: Wir, die Hauptarbeitsbeschaffer, verlangen: Tritt sofort zurück.

Verband (2): Da lob ich mir den Nabu. Klare Kante und in Berlin das Streusalzverbot gerichtlich duchgesetzt. Jetzt laufen die Mitglieder weg. Wer hätte das gedacht.

6. Februar 2026

Ein Hauch von Wahn: Daniel G., ein Ministerpräsident, dessen Namen man sich nicht merken muss, hat gestern einen Rechtsstreit gegen Nius gewonnen. Er habe, so sieht es das Verwaltungsgericht, die Pressefitzen nicht als Landesherr, sondern als Privatmann verleumdet – und das, nachdem er selbst gesagt hatte, er sitze als MP hier. Bleibt die Frage: Wer ist hier schizo? Und auch dies: Taugt sowas für ein Spitzenamt im Staate?

Wahn (2) und zwar im fortgeschrittenen Stadium: Der kleine Mann aus Kiew teilt gestern mit, er werde jetzt 50.000 Russen im Monat töten.

Wahn (3) wird man deutschen Medien unterstellen dürfen, die den Schwerverbrecher Simeon Ravi Trux, der soeben in Budapest zu 8 Jahren Haft verurteilt wurde, liebevoll Maja T. nennen, nachdem er sich selbst umdefiniert hat. Dass der Antifa-Pöbel auf den Straßen herumtanzt und Freiheit für Maja fordert, gehört nun schon zum Ritual der Republik. Habe nichts davon gehört, dass die Staatsanwaltschaft wg. der Befürwortung von Verbrechen eingeschritten wäre. Der einschlägige Tatbestand für die Strafverfolger heißt Strafvereitelung im Amt.

Wahn (4): Typisch Frau: Maja T. im Februar 2026 in Budapest.

5. Februar 2026

Narretei: Das Streusalzverbot in Berlin bleibt. Die gegenteilige Allgemeinverfügung des Senats ist nicht rechtens. Geklagt hatten irgendwelche grünen Taugenichtse — und recht gekriegt. Schon erstaunlich, wie schnell das Verwaltungsgericht die Zeit fand, Recht und Ordnung wiederherzustellen.

Narretei (2): Hinter der Brandmauer alles im Lot, denn der hiesige Wissenschaftsbetrüger darf an der Staatsspitze bleiben. Jetzt, wo man das Ergebnis kennt, wirkt der Versuch, ihn per Misstrauensvotum zum Teufel zu jagen, unüberlegt. Es gab nur einen Abweichler bei Unsererdemokratie.

4. Februar 2026

Zappenduster: Die Meldungen von der Ostfront sind widersprüchlich. Es ist nicht zu unterscheiden, ob jetzt tatsächlich in Kiew und anderen Städten kein Strom mehr da ist, oder ob das gesamte Stromnetz der Ukraine zusammen gebrochen ist, oder ob es sich um die nun leider schon allzu gewohnten Panikmeldungen handelt. Die von Putin konzedierte Angriffspause scheint jedenfalls zumindest formal abgelaufen zu sein.

Ostfront (2): Nach wie vor herrscht im Kriegsgebiet strenger Frost. Trotzdem scheinen die Angriffe an der Nordfront über die russische Grenze hinweg, grobe Richtung Charkow, wieder aufgenommen worden zu sein. Das passt mit den erneut in der Westpresse verbreiteten Meldungen über die Schwäche der russischen Truppen nicht zusammen.

Ostfront (3): Auffällig ist zudem, dass das russische kontinuierliche Vordringen an etlichen Stellen des Frontbogens dazu führt, dass das Zurückhängen nach Osten in der Mitte allmählich revidiert zu werden scheint. Der Bogen wird zu einer Geraden, was zur Verkürzung der Frontlinie führt.

Ostfront (4): Was Nato-General Rutte angesichts dieser Lage in Kiew gestern wollte, ist unklar. Für ihn scheint noch Sprit da zu sein, denn irgendwie muss er die Reise bewältigt haben. Dass die Ukrainer praktisch keine Abwehrwaffen gegen die Luftangriffe mehr bei der Hand haben, das wissen wir schon — selbst die New York Times weiß es –, deswegen interessiert es, was er wohl versprochen haben mag.

3. Februar 2026

Es ist schrill, was die Weinkönigin des Bundestages da zusammen angezogen hat. 4 mal rot. Es gibt Leute, die behaupten, die Blondine laufe sich auf diese Weise zum natürlichen Nachfolger von Fritz dem Kanzler warm. Besser aussehen als dieser tut sie allemal – von der Führerin i.R. ganz zu schweigen.


Schrill (2) ist das, was das Land SH (meerumschlungen) dem Publikum bietet: Guenther, Wadephul, Prien, der Habeck, Stegner. Leute machen Witze, dass man die Gegend den Dänen als Kompensation für Grönland anbieten solle. Ach ja, und nicht zu vergessen ein ADAC-Präsident, der durch seine Klima-Blödheiten 60.000 Mitglieder innerhalb weniger Tage den Verein verlassen lässt. Da ist noch Platz nach oben.

31. Januar 2026

Bei Tisch: Einen Abend lang sind wir mit dem englischen Schriftsteller J.R.R. Tolkien beschäftigt. Die Anwesenden scheidet scharf, den Herrn der Ringe gelesen zu haben oder eben auch nicht. Doch es gibt niemanden, der nicht alles mögliche darüber weiß und zu bekritteln hat. Ich rufe ein allgemeines Hallo hervor, als ich aus einem sehr hoch gelegenen Regal das Silmarillion und die Nachrichten aus Mittelerde rauszerre. Als ich mich dazu äußern soll, fällt mir lediglich ein, dass ich beide Bücher, die ich 1980 erwarb, alsbald beiseite legte, da sie mit als eher technokratische Nachgeburten zur liebenswerten Welt der Hobbits und zum Kolossal-Gemälde der Ringe vorkamen. Das ist die Minute, wo die Händy-Besitzer nicht mehr an sich halten können, und wenige Minuten der Ruhe treten ein. Ich weiß schon, jeder wird gleich irgend etwas wissen. Ich nutze den Moment und entfalte Tolkiens selbstgezeichneten Kartenwerke auf dem Esstisch.

Im wirklichen Leben versucht der Don von seiner Schieflage in Nahost, Persien und Venezuela abzulenken, denn die Meldungen über das amerikanische Protzgehabe werden vorsichtiger. Da muss eine neue Schlagzeile her. Es ist die vom gestrigen Telefonat mit Putin, der einer Feuerpause zugestimmt habe. Bei näherer Suche nach der russischen Bestätigung stellt sich heraus, dass sich die russische Zustimmung vermutlich allein auf die Fortführung der Luftangriffe auf die Elektro- und Wärmeversorgungs-Infrastruktur bezieht. Hier kann der Russe nach meiner Einschätzung ein paar Tage scheinbare Großmut walten lassen, denn das Ziel, der städtischen Bevölkerung schwere Schäden zuzufügen, ist vermutlich bei eisigen Wintertemperaturen seit Mitte Januar erreicht.

30. Januar 2026

Dr. Voigt, ach, ich werde seinen Doktor vermissen. Mein Vorschlag an die Staatskanzlei, das Thüringer Vogtland (siehe Hinweistafel an der A 4) in Doktorvogtland umzubenennen, geht nun ins Leere.

28. Januar 2026

Derselbe Herr, die nächste Dame: Nach Kündigung der Mitgliedschaft bei WHO & Co vor einigen Tagen ist der Don gestern aus dem Pariser Klima-Abkommen von 2014 ausgestiegen. Man darf annehmen, dass weitere Länder folgen werden, wenn sie nicht ohnedies, obschon Vertragspartner, die ganze CO2-Religion als unbeachtlich abtun. Naturgesetze lassen sich nicht einmal durch das Völkerrecht brechen.

Naturgesetze (2): Das Gequatsche vom CO2-basierten Meeresanstieg hat erneut ein paar schwere Dellen bekommen. a) Der Eispanzer von Grönland ist im vergangenen Jahr beträchtlich gewachsen. b) Britische Forscher haben Ergebnisse veröffentlicht, dass im 5. Jahrhundert n.Chr. innerhalb weniger Jahre der Meeresspiegel der Nordsee um mehrere Meter anstieg. In Niedersachsen und in der Themsemündung war dauerhaft landunter. Das führte, so folgern sie, zum Wegzug der Römer aus dem unter Wasser stehenden Handelszentrum von London sowie dessen anschließender jahrhundertelanger Nichtexistenz und zum gewaltsamen Eindringen von Angeln und Sachsen aus der norddeutschen Tiefebene und aus Dänemark. Hoffentlich entschuldigt sich unsere Regierung bald mal für diesen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg.

Naturgesetze (3): Wenn man stromlose Wärmepumpen dauerhaft Minusgraden aussetzt, werden sie zerstört. Das dürfen zur Zeit die zeitgeisterprobten Berliner Renovierer erfahren, die vom Stromanschlag betroffen waren. Bürgermeister Wegner empfiehlt: Tennis hält warm, vor allem in beheizten Hallen.

27. Januar 2026

An Kaisersgeburtstag, so sagten die Berliner früher, beginne der Winter. Jetzt kam er ein paar Tage eher  und demonstriert damit die demokratische Tugend der Unpünktlichkeit. Die Obrigkeit reagierte mit der ihr eigenen Entschlossenheit und verhängte ein stadtweites Fahrverbot. Das spart auf jeden Fall den früher obligaten Winterdienst. Vermute, dass sich der Bürgermeister ins Home-Tennis abgemeldet hat.

Winter (2): Im Norden der USA eskaliert bei eisigen Temperaturen die Lage zwischen den Bundestruppen des ICE und den örtlichen Autoritäten, die mit Gewalt die Abschiebung von Illegalen verhindern wollen. Gutmensch ist im Zweifel gewalttätig. Der Kern der Auseinandersetzungen liegt im Bundesstaat Illinois.

Winter (3): Nach erneuten Raketen- und Drohnenangriffen auf die Elektro-Infrastruktur der Ukraine scheint in Kiew und anderen großen Städten jetzt tatsächlich das Licht aus zu sein. Die armen Schweine, die dort immer noch hausen, können einem nur noch leid tun. Das Fatale der jetzigen Treffer scheint sich auf die von den drei noch verbliebenen Atomkraftwerken wegführenden Umspannwerke konzentriert zu haben. Diese stünden jetzt, so lese ich, unbeschädigt, aber ohne die gewohnte und notwendige Stromabnahmemöglichkeit da.

24. Januar 2026

Die Suche nach dem Sinn des Lebens ist sinnlos. So das Ergebnis nächtlichen Nachdenkens unter Berücksichtigung des Unwillens, das warme Bett in Richtung kaltem Schreibtisch zu verlassen. Das bedeutet keineswegs nichts, sondern schafft Freiraum, über die Schönheit des Daseins zu sinnieren. Ich weiß schon, dass gefällt dem deutschen geborenen Miesepeter nicht. Er braucht eine möglichst komplizierte Erklärung für seine schlechte Laune (Nietzsche, Habermas [Ogottogott, die beiden im einem Atemzug]). Mein Einwurf: Versuchen Sie’s mal mit einer erotischen Frau. Gern auch bei Schlaflosigkeit.

Über Nacht (2): Die USA sind aus der WHO ausgetreten. Doch die Verlassene will es nicht akzeptieren. Das nenne ich mal realen Stoff für ein Netflix-Drama, das das Leben schrieb („nach einer wahren Geschichte“). Fünf Staffeln à 42 Folgen unter der Beratung von Michelle und Barack Obama (Ich hoffe deren millionenschwerer Beratervertrag läuft noch).

Über Nacht (3): Endlich muss sich der Deutsche Wetterdienst mal mit dem konkreten Wetter befassen, denn das macht Kapriolen um den Gefrierpunkt. Und das führt zu Glatteis. Herrlich ist die Ratlosigkeit, was genau morgen sein wird. Neinnein, ich mache keine Witze mehr über die Klimakatastrophe. Jedenfalls heute nicht.

23. Januar 2026

Mit Erleichterung ist zu notieren, dass die große Donald-Show von Davos zu Ende gegangen ist. Alle, die die Welt, jedenfalls nach ihren eigenen Ansprüchen, zu lenken vorgeben, sind nach Hause geflogen, um dort wieder wichtig zu sein. Sie mussten diesmal das bittere Gefühl mitnehmen, dass ihnen da jemand die Show gestohlen hat. Eines immerhin ist passiert: Der Orange Man, um dessen Thron sich alles drängte, hat mit der heuchlerischen Vokabel der regelbasierten Ordnung aufgeräumt. Seine jetzige Floskel lautet: Wir machen das, weil wir es können. Insofern änderst sich zwar nichts, aber es wird wenigstens offen gesagt.

Show-time (2): Ich stochere Im Lumpensack der Meldungen herum, um wenigstens ein bisschen Erheiterndes zu entdecken. Dochdoch, das gab es. Annalena die Gestylte und Robert der Denker sprachen – das ist bereits per se witzig genug –, wenn auch getrennt und vor eher überschaubarem Auditorium. Leider finde ich keine dazupassenden Tondokumente. Das, was ich entdecke, ist buchstäblich nichts über nichts.

Show time (3): Angesichts der Posaunen des Don nimmt sich das Klarinetten-Gewinsel aus Kiel erbärmlich aus. Dort versucht ein Ministerpräsident, dessen Namen man sich nicht merken muss, seine Verbal-Attacken gegen die alternativen Medien, in Sonderheit Nius, so zu verunklaren, bis er selbst nicht mehr weiß, was er gesagt haben könnte. Mainstream assistiert ihm hierbei auf breiter Front und macht aus dem Angreifer ein beklagenswertes Opfer.

Beklagenswert (2): In D fallen reihenweise die Elektrobusse aus. Nach Heidelberg trifft es jetzt auch Berlin. Die Spielzeugindustrie zeigt sich den Wonnen des Winters nicht gewachsen. Dabei ist es nach meinem Empfinden nicht einmal sonderlich kalt. Ein Trost bleibt für die Grünen, die diesen Schwachsinn angeschoben haben: Ihre Wähler fahren weder mit de Bus, noch gehen sie einer geregelten Arbeit nach. Es trifft sie also nicht.

22. Januar 2025

Alle Moorleichen, die ich ausgestellt vorfand, waren blonde Frauen. Die Germanien-zentrierten Altertumswissenschaftler wissen, dass die Damen wg. Ehebruchs daselbst ersäuft wurden. Wenn es seinerzeit bereits die Soziologie gegeben hätte, wüssten wir heute, wie hoch die Dunkelziffer der Blondinen war, die, obschon ehebrüchig, nicht ins Moor mussten. Ließen sich dieselben lediglich nicht erwischen oder hatten sie im Bedarfsfall andere Tricks bei der Hand? Letzteres könnte vor allem für die Nichtblondinen gelten.

Blondinen (2): Bleibt die Frage, ob sich in 2-3000 Jahren noch wer für die Blondinen der EU interessieren wird. Nun gibt es meines Wissen in Davos, wohin sie jetzt angereist waren, kein Moor, dass gnädig zur Verfügung gestanden hätte. So müssen die heutigen Straftäterinnen sich mit der Abscheu ihrer Zeitgenossen begnügen. Diese, vor allem die Nichtangereisten, wünschen sich die Ladies auf den Mond, begleitet von der Häme, die der Don in Davos über die European Leaders zu verspritzen weiß. Doch hält er sich für seine Verhältnisse geradezu zurück, denn er leidet am Morbus groenlandii, und überlässt seinem Schildknappen Lutnick, seines Zeichens der US-Handelsminister, den Guss aus dem Wassereimer, gefüllt mit den Lügen des Klima- und Energiewahns. Der Hauptprofiteur des Schwindels, Al Gore, ruft Buh, und die mit einem Wunderwerk von Konservierungsstoffen versehene Christine Lagarde verlässt empört das Festgelage noch vor dem Dessert.

Und sonst? An der Ostfront, westlich der Hauptkampflinie, gehen jetzt ganz real die Lichter aus und das bei minus 15 Grad. Die Absicht des Russen ist klar: Die Zerstörung der Strom-Infrastruktur soll die Widerstandskraft der Bevölkerung brechen. Ich zweifele. Der Krieg wird erst dann zu Ende sein, wenn die Einwohner von Kiew die jetzige Regierung gestürzt haben werden und es den west-ukrainischen Nationalisten nicht gelingt, dieselbe mit ihrem militanten Personal zu ersetzen.

Ostfront (2): Nach den Angaben von Bürgermeister Klitschko haben seit seinem Evakuierungsaufruf am 9. Januar 2026 600.000 Männer und Frauen die Stadt Kiew bis zum 19. Januar 2026 verlassen. Fragt sich: wohin? Ich tippe auf diesen Klitschko, wenn einer gesucht werden sollte, der dort das Ruder der geschundenen Rest-Ukraine übernimmt. Es dürfte an ihm selbst liegen, ob er um die Führung kämpft oder den Rückzug in seine Hamburger Villa vorzieht.

Ostfront (3): Die russische Armee nähert sich Schritt für Schritt der letzten bedeutenden Industriegroßstadt links des Dnjepr, Saporoshje (Saporoschschija). Ein zudem von Norden über die russische Grenze Richtung Tschernigow vorgetragener Angriff eröffnet eine neue Front. Sie bedroht sowohl Kiew wie auch Charkow.

Ostfront (4): Selbst bei Fritz dem Kanzler ist die Erkenntnis eingetrudelt, dass man über Waffenstillstandsfolgen schwätzen kann, soviel wie man will – selbstredend ohne Ergebnis, wenn man die Russen nicht einbezieht. Ach, wer hat ihm denn das gesteckt?

19. Januar 2026

Noch nie habe ich erlebt, dass das gesamte Opernpublikum lachend und kollektiv geschwätzsüchtig in die Pause ging. Doch gestern in Leipzig war es so. Verdis Falstaff machte es möglich. Es war ein vortrefflicher Spaß mit einer glänzend besetzten Titelrolle (Lucio Gallo).

Verdi (2): Den weltbekannten Maestro hatte eine Schaffenskrise heimgesucht, als er erleben musste, wie das germanische Gebrüll des sächsischen Giftzwergs die Bühnen der Welt zu erobern begann. Nun denn im Spätwerk des Falstaff ist der göttlich-musikalische Verdi nur noch wie ein fernes Wetterleuchten. Die Experten wissen natürlich, dass Verdi zu dem komödiantischen Shakespeare-Stoff erst mühsam hatte überredet werden müssen. Mir kam indessen der Verdacht, dass er sich über die neue, nichtmelodiöse Erfolgsform eines Wagners lustig machen wollte. Aber was weiß ich, ich bin schließlich kein Opernexperte.

16. Januar 2026

Meine Hauptinformationsquelle ist im Moment die Zellerzeitung mit ihren Leserbriefen. Hier ist der eindeutige Schwerpunkt die Affäre um Grönland. Nimmermehr hätte ich sonst erfahren, dass der berüchtigte Wikinger, Erik der Rote, nicht nur der Entdecker dieses Landstrichs gewesen ist, sondern die Benennung auch von ihm stammt, wobei er die Lüge in die damals bekannte Welt setzte, das unbewohnte Land sei grün, um dadurch Siedler anzulocken, vor allem aber auch Siedlerinnen. Ich stelle mir vor, dass diese der taffen Mette ähnlich sahen, die heutzutage de Dänen vorsteht.

Grönland (2): Neu war mir auch dieses hier: Grönland-Soldaten nehmen ihre Oldtimer-Sammlungen mit. Dadurch wird Grönland noch interessanter, sagte Donald Trump zu Bernd Zeller bei der Eröffnung der ZZ-Lokalredaktion in Nuuk.

Grönland (3): Bundeswehrkritiker bemerken, dass es der Armee an Schlittenhunden und Hundefutter mangelt. Vielleicht könnten unsere militanten Tierschützer ja umgeschult werden, dass sie ihrerseits die freilaufenden Wölfe für den Auslandseinsatz umschulen.

15. Januar 2026

Eine Zensur findet statt. Das gegenteilige Postulat in Artikel 5 des Grundgesetzes zeigt, dass dieses kein Rechtssatz mehr ist, sondern eine nostalgische Floskel, die zum Gespött unserer sogenannten Eliten verkommen ist. Wir verdanken dem Australier Andrew Lowenthal, dass er Mann und Maus und Methoden in einem 72-seitigen Report offengelegt hat: liber-net: Das Zensurnetzwerk: Regulierung und Repression im heutigen Deutschland. Version 1.3: 19. November 2025 (https://liber-net.org/de-report/).

Netzwerk (2): Der Schwerpunkt der Steuerung und Finanzierung liegt beim Bund. Sein Tun ist eindeutig verfassungswidrig, denn ihm fehlt die einschlägige grundgesetzliche Exekutivkompetenz, die die notwendige Voraussetzung von exekutivem (eingreifendem) Behördenhandeln des Bundes ist. Ich weiß, der Gedanke klingt kompliziert, er wird sogleich verständlich, wenn man weiß, dass das Grundgesetz das Behördenhandeln den Ländern im Rahmen der Gewaltenteilung den Ländern zugewiesen hat. Das Handeln des Bundes – man glaubt es kaum – ist der Ausnahmefall, der einer ausdrücklichen Erlaubnis in der Verfassung bedarf.

11. Januar 2026

Meine Webseite ist vom Netz verschwunden. Der Provider heißt Strato, und der will damit nichts zu tun haben. Das, was er als Service deklariert, sind Leute, die sich bestenfalls auf der Firmenwebseite auskennen. 3 Anrufe brachten 3 unterschiedliche, nicht miteinander harmonierende Ergebnisse. Keines von diesen war brauchbar.

9. Januar 2026

Und es geht weiter, als ob der Don jetzt komplett entfesselt wäre. Gestern veröffentlicht das Weiße Haus den Videomitschnitt einer Quasisitzung, in welcher US-Beamte vor ihrem Präsidenten die Ermittlungsergebnisse des Antifa-Verbots-Komplexes vorstellen (https://x.com/dockyyyyyyyyy/status/2009269665969689054). In Kurzform: das hier sind die Sponsoren des Aufstands-Geschehens gegen den US-Staat: George Soros und die Open Society Foundations, das Arabella Advisors Network, die Tides Foundation, Neville Roy Singham und sein globales Netzwerk, der Schweizer Staatsbürger Hansjörg Wyss sowie Reid Hoffman. Indessen: die größte Summe stammte direkt oder auf Umwegen aus der amerikanischen Staatskasse, von den regierenden Demokraten hierfür zweckentfremdet.

Antifa (2): Ich übersetze mal für die deutschen Verhältnisse: Die gewaltsame Auflösung der Staatlichkeit erfolgt durch reiche Private, die sich der Unseredemokratie-Parteien bedienen, welche gehorsam Riesenbeträge aus der Staatskasse zuschießen. Was ist das Ziel für derartig absurdes Tun? Die Abschaffung jeglicher geordneten Staatlichkeit zugunsten einer selbsternannten weltweit herrschenden Elite. Das ist so simpel, dass der gesunde Verstand sich hiergegen auflehnt. Er sagt: das kann nicht sein.

Sagen wir’s mal so: Wenn sich Leute wie Idioten verhalten, kommt leicht mal der Verdacht auf, dass sie ebensolche sind.

Von dieser Erkenntnis ist es zum Handeln der drei Freunde (F, GB und D) nicht sehr weit, die vorgestern beschließen, pünktlich zum Waffenstillstand in der Ukraine daselbst mit allem militärischen Klimbim einzumarschieren. Madame Sacharowa aus dem Kreml lässt nicht lange auf sich warten und erklärt prompt, dass sie daselbst zu legitimen Zielen der russischen Armee würden. Wenn es eines zu folgern gilt, dann doch dieses hier: die drei von der Tankstelle wollen, dass der Krieg weitergeht, denn ihnen muss klar sein, dass ihr Plan dem Russen jeglichen Waffenstillstand, sollte er ihn überhaupt erwägen, unannehmbar macht. Wenn ich mich eins frage, so ist es: Wo war denn der Pole bei all diesem wüsten Kriegspalaver? Immerhin hat er die größte Armee unter den Kriegswilligen.

8. Januar 2026

Während die Scheinwelt der Medien noch die reale oder gefakte Entführung von Maduro aus Venezuela debattiert, treten die USA gestern aus dem folgend von mir abgeschriebenen Wust von internationalen Organisationen und deren Scheinverträgen aus. Von den meisten habe ich mein Lebtag lang nie gehört: Liste Teil 1: Abschnitt 2. Organisationen, aus denen die Vereinigten Staaten austreten.

(a) Nicht-UN-Organisationen:
(i) 24/7 CO2-freie Energieversorgung;
(ii) Colombo Plan Council;
(iii) Kommission für Umweltkooperation;
(iv) Bildung kann nicht warten;
(v) Europäisches Kompetenzzentrum für die Bekämpfung
Hybride Bedrohungen;
(vi) Forum der europäischen nationalen Straßenforschungslaboratorien;
(vii) Freedom Online Coalition;
(viii) Globaler Fonds für gesellschaftliches Engagement und Resilienz;
(ix) Globales Forum zur Terrorismusbekämpfung;
(x) Globales Forum für Cyberexpertise;
(xi) Globales Forum für Migration und Entwicklung;
(xii) Interamerikanisches Institut für globale Veränderungsforschung;
(xiii) Zwischenstaatliches Forum für Bergbau, Mineralien, Metalle und nachhaltige Entwicklung;
(xiv) Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen;
(xv) Zwischenstaatliche Plattform für Biodiversität und Ökosystemleistungen;
(xvi) Internationales Zentrum für die Erforschung der Erhaltung und Restaurierung von Kulturgut;
(xvii) Internationaler Baumwollberatungsausschuss;
(xviii) Internationale Organisation für Entwicklungsrecht;
(xix) Internationales Energieforum;
(xx) Internationaler Verband der Kunsträte und Kulturagenturen;
(xxi) Internationales Institut für Demokratie und Wahlhilfe;
(xxii) Internationales Institut für Justiz und Rechtsstaatlichkeit;
(xxiii) Internationale Studiengruppe für Blei und Zink;
(xxiv) Internationale Agentur für Erneuerbare Energien;
(xxv) Internationale Solarenergie-Allianz;
(xxvi) Internationale Organisation für Tropenholz;
(xxvii) Internationale Union für Naturschutz;
(xxviii) Panamerikanisches Institut für Geographie und Geschichte;
(xxix) Partnerschaft für atlantische Zusammenarbeit;
(xxx) Regionales Kooperationsabkommen zur Bekämpfung von Piraterie und ewaffneten Überfällen auf Schiffe in Asien;
(xxxi) Regionaler Kooperationsrat;
(xxxii) Netzwerk für erneuerbare Energiepolitik im 21. Jahrhundert;
(xxxiii) Wissenschafts- und Technologiezentrum in der Ukraine;
(xxxiv) Sekretariat des Pazifischen Regionalen Umweltprogramms; und
(xxxv) Venedig-Kommission des Europarats.

b) Organisationen der Vereinten Nationen (UN):
(i) Abteilung für wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten;
(ii) Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC) – Wirtschaftskommission für Afrika;
(iii) ECOSOC – Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik;
(iv) ECOSOC – Wirtschafts- und Sozialkommission für Asien und den Pazifik;
(v) ECOSOC – Wirtschafts- und Sozialkommission für Westasien;
(vi) Völkerrechtskommission;
(vii) Internationaler Residualmechanismus für die Ad-hoc-Strafgerichtshöfe;
(viii) Internationales Handelszentrum;
(ix) Büro des Sonderberaters für Afrika;
(x) Büro des Sonderbeauftragten des Generalsekretärs für Kinder in bewaffneten Konflikten;
(xi) Büro des Sonderbeauftragten des Generalsekretärs für sexuelle Gewalt in Konflikten;
(xii) Büro des Sonderbeauftragten des Generalsekretärs für Gewalt gegen Kinder;
(xiii) Friedenskonsolidierungskommission;
(xiv) Friedensbildungsfonds;
(xv) Ständiges Forum für Menschen afrikanischer Abstammung;
(xvi) UN-Allianz der Zivilisationen;
(xvii) Gemeinsames Programm der Vereinten Nationen zur Verringerung der Emissionen aus Entwaldung und Walddegradierung in Entwicklungsländern;
(xviii) UN-Konferenz für Handel und Entwicklung;
(xix) UN-Demokratiefonds;
(xx) UN-Energie;
(xxi) UN-Organisation für die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung der Rolle der Frau;
(xxii) Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen;
(xxiii) UN-Programm für menschliche Siedlungen;
(xxiv) UN-Institut für Ausbildung und Forschung;
(xxv) UN Ozeane;
(xxvi) Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen;
(xxvii) UN-Register konventioneller Waffen;
(xxviii) Koordinierungsrat der Leiter der Exekutivorgane des UN-Systems;
(xxix) UN-Systemstabsakademie;
(xxx) UN Water;
(xxxi) Universität der Vereinten Nationen.

Austritt (2): Was das alles bewirken wird, das weiß kein Mensch, ich also auch nicht. Klar ist nur, dass jetzt ein Rattenschwanz von Dollar-Profitteuren arbeitslos werden wird. Empfinde ich Häme? Igitt, ich fürchte: ja.

Berlin ist keine Reise wert: Da hat man doch tatsächlich nach 5 Tagen die Stromversorgung von Zehlendorf wieder angeschaltet. Mainstream feiert, dass dies einen Tag eher als angekündigt geschah. Viele Betroffene machen dagegen ihrem Ärger Luft. Besonders gut hat mir der Kommentar über den Bürgermeister gefallen, nachdem dieser sich nicht habe kümmern können, weil er im Home-Tennis gewesen sei.

Berlin (2): Die Mutmaßungen über den Verursacher des Verbrechens sind nur köstlich zu nennen. Besonders gut gefallen mir die Hinweise auf die AfD und den Russen. Gewiss doch, die haben auch Nordstream auf dem Gewissen. Bleibt das Gedankenspiel: Waren es erneut die Bewahrer von democracy & human rights? Und wenn über den Umweg der Förderung ihrer grün-linksextremen Helfershelfer? Spätestens, wenn dem Sachbearbeiter beim Generalbundesanwalt diese Erkenntnis dämmert, wird er den Vorgang auf Widervorlage 2031 legen, um dann die Ermittlungen wg. Verjährung einzustellen. Wollen wir wetten?

7. Januar 2026

Den Wiedereintritt ins elektronische Leben im neuen Jahr verzögert zu haben, erklärt sich am ehesten so, dass mir dasselbe plötzlich recht gut gefiel. Wie gut ich mit der Absenz vom Bildschirm getan habe, fiel mit heute Nacht auf, als ich, um halbdrei wach geworden und auf einen Schlag hellwach, ohne längeres Nachdenken den Weg zum Rechner einschlug. Diese Form der mangelnden Disziplin brachte dann in Sekundenschnelle Dinge hervor, von den ich jetzt im Zweifel bin, ob mir etwas entgangen ist. Darauf gibt es nur hypothetische Antworten, da ich meinem Kopf keinen wirksamen Abschaltbefehl erteilen kann.

Nichts Neues unter der Sonne (2): Jetzt also weiß ich, dass verbrecherische und gemeingefährliche Irre in Berlin die Stromversorgung nachhaltig stillgelegt haben, der Don in Venezuela den Staatschef (Maduro) durch eine massive Militäraktion mit etlichen Toten hat kidnappen lassen und in Nordeuropa unter Einschluss Norddeutschlands der Winter ausgebrochen ist.

Nichts Neues unter der Sonne (3): Man kann nun unterm Strich nicht sagen, dass ich etwas versäumt hätte, denn abgesehen von dem Umstand, dass ich an diesen Dingen ohnedies nichts hätte ändern können, finde ich nichts von dem, was die diversen Medien mit ihrem Gezeter füllt, sonderlich überraschend. Dass in Berlin völlig unfähige, dafür aber ideologisch Verblödete an der Macht sind, ist sattsam bekannt, dass der Don zur Gewalttätigkeit neigt, weiß man aus dem jetzt abgelaufenen ersten Jahr seiner zweiten Amtszeit mit genügender Sicherheit, und dass der Winter nicht menschengemacht, sondern eine Frage des Klimas ist, muss nicht weiter diskutiert werden, zumal, wie ich soeben mit Vergnügen las, die Hitze immer noch da ist, nur eben anderswo.

Nichts Neues unter der Sonne (4) ergibt sich auch aus der Frage, wie lange denn nun der Weihnachtsbaum noch in meinem Wohnzimmer ausharren wird. Zurück von einer mehrtägigen Reise nach Prag finde ich ihn immer noch ohne jede Nadelei vor, und da ich vom Katholizismus nicht dirigiert werde, brauche ich auch keine die Drei-Königs-Regel zu beachten, wonach gestern mit Singen und mit Beten die Weihnachtszeit ins Endstadium geraten wäre. Man sieht schon: da muss eine europäische Regel her und zwar eine, die an der Spitze unwiderlegbar festlegt, was überhaupt ein Weihnachtsbaum sein soll und, dass ihn mit realen Kerzen zu beleuchten, verboten ist.